1. Wählen Sie ein nahes Objekt etwa 15–30 Zentimeter vor Ihren Augen, z. B. Ihren Fingernagel oder eine kleine Markierung auf dem Bildschirm.
  2. Fokussieren Sie das Nahobjekt für 10–15 Sekunden, achten Sie darauf, dass der Fokus klar bleibt.
  3. Richten Sie den Blick auf ein weiter entferntes Objekt im Raum oder auf eine ausgeschilderte Weite außerhalb des Fensters, ca. 3–5 Meter entfernt.
  4. Wechseln Sie erneut zum Nahobjekt und wiederholen Sie den Zyklus 5–8 Mal.
  5. Beenden Sie die Übung mit 20–30 Sekunden sanftem Blinzeln und leichter Augenentspannung.

  1. Richten Sie den Blick geradeaus. Entspannen Sie Schultern und Kiefer.
  2. Bewegen Sie die Augen langsam nach rechts, dann nach unten, nach links und schließlich nach oben – das ergibt eine vollständige Kreisbewegung minimierter Tortur. Wiederholen Sie den Kreis 4–6 Mal in jede Richtung.
  3. wechseln Sie anschließend mit gleitendem Blick in diagonale Richtungen (oben rechts, unten links) und zurück.
  4. Schließen Sie die Übung mit 10 ruhigen, bewussten Blinzlern ab.

  1. Reiben Sie die Handinnenflächen, bis Sie warme, angenehme Wärme spüren.
  2. Schließen Sie sanft die Augen und legen Sie die Handflächen locker über die geschlossenen Augen, ohne Druck auf die Augäpfel auszuüben.
  3. Atmen Sie tief durch und genießen Sie 2–3 Minuten völlige Dunkelheit und Ruhe.
  4. Öffnen Sie langsam die Augen, lösen Sie die Hände und gönnen sich einen kurzen Augenblick der Entspannung.

  1. Erinnern Sie sich alle 5–10 Minuten daran, längeres Blinzeln zu praktizieren (2–3 Sekunden pro Blinzeln).
  2. Werten Sie Ihre Augen nach dem Blinzeln aus: Spüren Sie eine kurze, klare Fokussierung? Wenn nicht, wiederholen Sie die Übung.
  3. Ergänzend können Sie einen kurzen Blickwechsel zu einem entfernten Objekt einbauen, danach erneut nah fokussieren.

  1. Halten Sie einen Zeigestab oder einen markierten Stift in Schulterhöhe vor sich.
  2. Fokussieren Sie den Stift, dann wechseln Sie schnell zu einem weiter entfernten Objekt, z. B. einem Lichtpunkt oder einem Bild an der Wand.
  3. Wiederholen Sie die Abfolge 20–30 Mal in kurzen Intervallen, dann machen Sie eine kurze Pause.

  • Kurze Micro-Pausen alle 20–30 Minuten. In dieser Pause 20–20-20-Regel beachten: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas in 20 Fuß Entfernung schauen. Die Augenmuskeln entlasten, Gehirn erhält neue Reize. Die besten übungen für die augen lassen sich so mühelos einbauen.
  • Arbeitsplatz-Check: Optimieren Sie Beleuchtung, Bildschirmlautstärke und Schriftgröße, um Überanstrengung zu vermeiden. Eine gute Raumbeleuchtung reduziert Nebeneffekte wie Schäfchen, Kopfschmerzen oder verschmierte Sicht.
  • Mini-Übungsroutinen morgens und abends: 5–10 Minuten reichen oft aus, um die Augen fit zu halten. Die besten übungen für die augen profitieren von einer festen Routine, die Sie jeden Tag durchführen.
  • Fenster- und Naturpausen: Nutzen Sie Zeit im Freien, um Weitblick zu üben. Der Blick in die Ferne entspannt die Augenlinse und fördert die neuromuskuläre Koordination.

  1. Bildschirmhöhe und -abstand: Der obere Bildschirmrand sollte auf Augenhöhe liegen, der Abstand ca. eine Armlänge.
  2. Farbtemperatur und Helligkeit: Stimmige, nicht zu grelle Beleuchtung kann Stress reduzieren.
  3. Bildschirm-Settings: Große Schriftarten, klare Kontraste und minimale Bewegungen im Hintergrund helfen, die Belastung zu senken.
  4. Geh-Pausen: Nutzen Sie Pausen nicht nur für Augenübungen, sondern auch für kleine Mobilitätsübungen, damit der Kreislauf gut bleibt.

  • Nie Druck auf die Augen ausüben. Die Augen sind empfindlich, sanfte Bewegungen sind ausreichend.
  • Bei Schmerzen, verschwommenem Sehen oder plötzlichem Rotwerden der Augen sofort pausieren und ggf. medizinischen Rat einholen.
  • Wenn Sie unter Augentrockenheit leiden, ergänzen Sie die Übungen durch bewusstes Blinzeln und ausreichend Tränenfilmunterstützung (künstliche Tränen bei Bedarf).
  • Schwangere, ältere Menschen und Personen mit bestimmten Augenkrankheiten sollten besonders behutsam starten und ggf. ärztliche Beratung suchen.